Alternativen für die Wirtschaftskrise
Die Wirtschaftskrise schlägt um sich und hat schon längst auch Norwegen erreicht. Die norwegische Volkswirtschaft will jetzt weitere Konjunkturpakete schnüren und sucht vor allem zu Alternativen zur fossilen Energie.
Bisher hat die Regierung Norwegens Banken- und Konjunkturpakete verabschiedet, und konnte dabei die Gelder aus den Öl- und Pensionsfonds nutzen. Mit rund 275 Milliarden Euro hatte das Land enorme Rücklagen und musste nur einen Wertverlust von 23 Prozent verkraften. Ein Großteil des Stroms wird bereits aus Wasserkraft erzeugt. Der große Ölkonzern Statoil will jedoch seine Aktivitäten weiter ausbauen. Die Regierung denkt jedoch über Alternativen nach. Dabei wird, neben der Wasserkraft, auch die Windkraft mit einbezogen. Eine komplette Neuerung sind die Osmosekraftwerke. Sie erzeugen Energie, wenn Süßwasser auf Salzwasser trifft. Norwegen besuchte in der letzten Zeit sehr viele Energiesparmessen.
Zum Bau der neuen Anlagen richtet sich Norwegen teilweise auch an Deutschland und Österreich, speziell an die Unternehmen aus dem Alternativenergiebereich. Selbst Bio-Lebensmittel würden in Norwegen einen guten Absatzmarkt finden, meint die Regierung. 2011 soll die Holmenkollen-Schanze für die WM neugebaut werden und in Betrieb genommen werden. Norwegen plant in der nächsten Zeit Großes und scheint die Wirtschaft fast gänzlich repariert zu haben. Im Gegensatz zu den USA und Island.