Das Königshaus sorgt für Aufregung
Die norwegischen Königsfamilien sorgen in der letzten Zeit für wahres Aufsehen. Der Name des jüngsten Nachwuchses stößt auf Unverständnis im Volk und die einst bürgerliche Mette-Marit muss über neue Probleme aus dem eigenen Elternhaus stolpern.
Die Eltern Märtha Louise und Ari Behn gaben erst kürzlich den Namen der dritten Tochter bekannt. An Emma Tallulah Behn wird sich wohl niemand so schnell gewöhnen können. Sie steht zwar nicht als erste in der Thronfolge, doch es ist möglich eine Königin in Norwegen zu haben, die diesen Namen trägt. Normalerweise gehört es zur Tradition, die Namen der Neugeborenen mit nordischem Bezug zu wählen. Tallulah hingegen bedeutet rinnendes Wasser und kommt von einem Indianerstamm.
Die Eltern wollen sich der Kritik der Presse nicht länger stellen und kündigen eine Aussprache in einer TV-Talkshow an. Dies jedoch gleicht kaum dem Stil der norwegischen Königsfamilien. Schon seit Jahren stehen Behn und Märtha Louise in der Kritik, da sie ihre königlichen Privilegien und die allgemeine Bekanntheit nur für kommerzielle Zwecke ausnutzen. Behn ist Schriftsteller und seine Frau Kulturvermittlerin. Sie verspricht gegen eine Gebühr die persönliche Begegnung mit einem Engel.
Die Familie um Haakon und Mette-Marit zeigt sich da eher zurückhaltend. Dennoch muss sich die Bürgerliche mit Problemen aus dem eigenen Elternhaus auseinandersetzen. Ein unangenehmer Erbschaftsstreit sorgt für Aufsehen. Dabei steht das Besitzrecht einer Ferienhütte im Mittelpunkt. Jahre zuvor war der biologische Vater von Mette-Marit immer wieder in der Presse. Er hat Privatfotos herausgegeben und trat als Amateursänger mit einer Stripperin auf. Ein Bruder der Prinzessin misshandelte seine Ex-Frau und macht neuerdings Schlagzeilen wegen dubioser Immobiliengeschäfte.