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Urlaub am nördlichsten Punkt Europas

Hochadel will Arktis retten

In Norwegen wollen sich jetzt die Kinder der Königsfamilie für den Klimaschutz einsetzen. Victoria von Schweden, Frederik von Dänemark und Haakon von Norwegen wollen dabei ihre Popularität nutzen und mit einem guten Beispiel vorangehen.

Der Klimawandel ist schon weit fortgeschritten und viele Menschen wollen den schlechten Zustand jedoch nicht sehen. Der Nachwuchs des Adels zeigt sich jedoch sehr umweltbewusst und will auf den Klimawandel in der Arktis hinweisen. Sie wollen außerdem ein Zeichen setzen und die Arktis besuchen. Auf dem Forschungsboot namens „H.D.M.S. Ejnar Mikkelsen” werden sie zwei Tage lang von dem 600-Seelen-Dorf Kangerlussuaq die Westküste nach Norden bis zur Diskobucht fahren. Auf dieser Reise erfahren sie jedoch auch von führenden Wissenschaftlern mehr über den Klimawandel in der Arktis. Diese Reise ist jedoch nicht nur für die Presse gestellt und es wird schöne positionierte Fotos geben, sondern die adligen Nachfolger interessieren sich tatsächlich für die Schönheit der Arktis und deren Zerbrechlichkeit.

Die 30-jährige Victoria setzt sich seit Jahren für den Klimaschutz ein und hat bisher auch andere Adligen überzeugt, die Popularität zu nutzen. „Ich selbst denke oft zweimal darüber nach, was ich esse und ob es lokal produziert wurde, und überlege mir oft, ob ich mit dem Auto in die Stadt fahren soll”, sagte Victoria selbst von sich. Der Kronprinz von Norwegen zeigt sein Umweltbewusstsein auch mit seinen Fahrzeugen. In den Garagen findet man nur moderne Hybridwagen mit Elektroantrieb. Außerdem bestätigt er, dass Essensreste kompostiert werden, der Müll getrennt wird, und alte Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt werden. Daran sollte sich auch die ältere Generation ein Beispiel nehmen.

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