Kampf gegen Fisch-Dumping
Die Verschwendung von Fisch auf den Meeren nimmt jährlich immer mehr zu. Norwegen will jetzt auf diesen Missstand hinweisen und hat der UNO-Organisation für Lebensmittel und Landwirtschaft einen Vorschlag unterbreitet.
Bis zu 20 Millionen Tonnen Fische sind im Jahr nur Beifang und werden ins Meer zurückgeworfen oder kommen auf den Müll. Dieser Fisch könnte jedoch genauso als Lebensmittel genutzt werden. Die Fischerei- und Küstenministerin Helga Pedersen möchte dem Dumping vorbeugen, beziehungsweise die vielen Tonnen Fisch generell reduzieren. Dafür wurde ein Vorschlag für internationale Richtlinien der UNO vorgelegt. Hier soll eine nachhaltige Verwaltung der Fischressourcen gewährleistet werden. Der Vorschlag bekam großes Gehör und fand auch eine breite Zustimmung bei den teilnehmenden Mitgliedern. Es sollen jetzt neue internationale Regeln entwickelt werden, damit der Fisch nicht einfach weggeworfen wird.
Das Land Norwegen hat schon sehr viel für das Überfischen und den Fang auf den Meeren getan. Auch für die Ministerin ist es wichtig, die Bemühungen weiter durchsetzen zu können, um die Verschwendung zu reduzieren. Außerdem ist die internationale Arbeit für sie von großer Bedeutung. In Norwegen selbst gibt es schon stärkere Regeln, die das Dumping eindämmen sollen.