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Norwegen findet Erdgaslagerstätte

Das Land Norwegen hat einen sehr lukrativen Fund gemacht. Mit der neuen Erdgaslagerstätte könnte Europas Energieversorgung viel klimafreundlicher werden.

In Norwegen sind Bohrtrupps vor der Küste auf ein sehr großes Erdgas-Vorkommen gestoßen. Die neue Quelle hat den Namen Gro bekommen und liegt etwa 400 Kilometer vor der Küste des Landes. Die Ingenieure haben dabei auch einen neuen Rekord aufgestellt, denn noch nie wurde in der Norwegischen See 1376 Meter tief gebohrt. Die Quelle soll ein Volumen von 100 Billionen Liter förderbares Erdgas haben, was etwa der Jahresproduktion Norwegens entspricht. Das Vorkommen soll jedoch aufgeteilt werden. Royal Dutch Shell ist dabei mit 40 Prozent an dem Erkundungs- und Erschließungskosortium beteiligt. Das norwegische Unternehmen StatoilHydro bekommt ebenso 40 Prozent und der französische Energiekonzern GDF die restlichen 20 Prozent. Gas kann wesentlich klimafreundlicheren Strom erzeugen, im Gegensatz zu Kohle. Beim Verbrennen in den modernen Anlagen entsteht nur etwa ein Drittel so viel Kohlendioxid für die selbe menge Strom, die in einem modernen Steinkohlekraftwerk anfällt. Viele Stromkonzerne setzten jedoch weiterhin auf den Bau von neuen Kohlekraftwerken. Obwohl Russland immer noch der größte Erdgasproduzent ist, rückt Norwegen immer näher an den großen Staat heran.

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