Norwegen ist die Heimat des Welterbes
Das Welterbe der UNESCO setzt sich aus dem Weltnaturerbe und dem Weltkulturerbe zusammen. Somit werden Denkmäler und Städte auf der ganzen Welt geschützt und bewahrt. Oftmals erinnern die speziellen Orte an das hervorragende Schaffen der Menschen oder es werden einzigartige Naturphänomene festgehalten. Auch in Norwegen gibt es vier Plätze die von der UNESCO geschützt wurden.
Im Inneren von Norwegen gibt es den mächtigen Sognefjord. Er hat viele Seitenarme und einer von diesem zählt zum Welterbe. Der Naeroyfjord ist der schmalste Fjord der Welt und liegt eingeschlossen von mächtigen Felswänden. Die engste Stelle des Fjords ist nur 250 Meter breit. Die Felsen am Rande ragen jedoch über 1.000 Meter in den Himmel hoch. Bewundern lässt sich dieses Naturschauspiel vor allem vom Boot aus.
Auch der Geirangerfjord gehört zum Welterbe und bezaubert die Besucher mit seiner Schönheit. Selbst große Schiffe, wie die Queen Mary II fahren an diesem Fjord vorbei. Mit kleinen Schiffen kann man den Fjord ebenso befahren und sich in seinen Bann ziehen lassen. Ein besonderes Highlight ist der schöne Wasserfall De Syv Sostre. Außerdem gibt es genügen Aussichtspunkte, von denen man über den ganzen Fjord blicken kann.
In Norwegen sind von den 1.000 Stabkirchen nur 28 erhalten. Eine davon, die Stabkirche von Urnes, zählt auch zum Weltkulturerbe. Sie ist geschmückt von kunstvollen Schnitzereien und eine der ältestens Stabkirchen in Norwegen. Auch die Stadt Bergen gehört zum Weltkulturerbe. Sie bietet eine einmalige Fassade aus kunterbunten Holzhäusern am Hafen. Die ältesten Bauwerke stammen dabei noch aus dem Jahr 1702. Das Hanseatische Museum erzählt dabei, wie es den Einwohner der Stadt früher erging. Es zählt auch dieses Jahr zu den sehenswerten Museen in Norwegen.