Norwegen kritisiert Porsche-Übernahme durch VW
Norwegens Pensionsfonds hat jetzt die geplante Übernahme von Porsche durch VW kritisiert. Dabei wurde vor allem angeprangert, dass VW zu viel bezahle. Doch es gab auch noch weitere Vorwürfe.
Die anstehende Fusion zwischen Porsche und VW will Norwegens staatlicher Pensionsfonds nicht so einfach hinnehmen. Daher hatte er deutliche Kritik geäußert und sogar Vorwürfe gegen Porsche-Miteigentümer gebracht. Ebenso gab es Beschuldigungen gegen VW-Aufsichtsratschef Piech. Der Pensionsfonds hatte im vergangenen Jahr über 270 Millionen Euro in VW-Aktion investiert und seither deutlich an Wert verloren. Norwegen findet den Preis, den der Konzern für die Autoproduktionssparte von Porsche zahlen will, wegen der Notlage des Sportwagenbauers deutlich überzogen. Porsche soll schrittweise vom Wolfsburger Konzern übernommen werden. Somit ist es bis zum Jahr 2011 die zehnte Konzernmarke, die von VW geschluckt wird. Auch Audi, Seat, Lamborghini und weitere sind hier schon zu VW zu zählen. Bis zum Jahresende sollen noch 42 Prozent an VW verkauft werden für nur 3,3 Milliarden Euro.